Hundewesen

Die Aufzucht, Ausbildung und Förderung jagdlicher Gebrauchshunde genießt im Hegering Ahlen einen hohen Stellenwert. Daher unterstützen wir den Erfahrungsaustausch und beteiligen uns an Trainingsangeboten und Leistungswettbewerben.

Schorlemer HZP des Deutsch Langhaarverbands Münsterland

Zuchtausleseprüfung des Deutsch Langhaarverbandes im Münsterland

Vom 03.10.2013 bis zum 05.10.2013 fand die diesjährige Zuchtausleseprüfung (Schorlemer HZP), des Deutsch Langhaarverbandes im Münsterland in den Revieren um Saerbeck statt. Zu dieser Prüfung konnten sich zwei Mitglieder des Hegerings Ahlen qualifizieren.

Andreas Mentrup mit seiner DL Hündin „Ninja vom Paradies“  –  174 Punkte und

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Herbert Winkelströter mit seiner DL Hündin „Birke II Nelha“ – 189 Punkte. 

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Beide konnten die Schorlemer HZP bestehen und das verbandsinterne Leistungszeichen SP für ihre Hunde eintragen lassen.

Auf der Schorlemer HZP können nur Hunde teilnehmen, die zum Zeitpunkt der Prüfung zuchttauglich sind und im vorhergehenden Zuchtjahr gewölft worden sind. An dieser Prüfung nimmt die „creme de la creme“  der DL-Hunde aus den Ländern die dem internationalen DL Weltverband angeschlossen sind.

Zu diesem herausragendem Erfolg gratuliert der Hegering Ahlen den beiden Führern recht herzlich und wünscht Waidmannsheil.

Für die bevorstehende Jagdsaison erfolgreiche Arbeiten und für die Zucht alles Gute wünscht der Hegering Ahlen.


Blühstreifen zum Erhalt der Artenvielfalt

Naturschutz vor der Haustür: Wir haben einen wertvollen „Blühstreifen“ von der Aussaat bis jetzt in den Herbst zum Entedankfest begleitet.

Solche Blühstreifen sind für die Erhaltung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft von großer Bedeutung. Stellvertretend für viele ebenso engagierte und umsichtige Landwirte haben wir einen Blühstreifen auf dem Landwirtschaftlichen Betrieb Ruhmann an der Lambertistraße 300 in Ahlen-Dolberg ausgewählt.

In der Münsterländer Parklandschaft hat sich auch die Landwirtschaft auf immer größere Feldschläge konzentriert. Als Rückzugs und Überlebensraum legen immer öfter Umweltbewusste Landwirte und ganz besonders mit der Jagd verbundene Landwirte, Blühstreifen als Refugien seltener und ums Überleben kämpfende Tiere an.

Die Familie Ruhmann im Ahlener Ortsteil Dolberg hat so auf einen Teil Ihrer Äcker Blühstreifen angelegt.

Wir haben die Entwicklung des Blühstreifen im Jahresverlauf im Bild festgehalten und sind erstaunt wie stark der Blühstreifen angenommen wird.

Im Frühsommer stehen die Rehe im Streifen, die Fasane und Hasen nutzen den Aufwuchs und die Insekten haben auf diesen vielfältigen Lebensraum nur gewartet.

Im Spätsommer summt und brummt es im Blühstreifen und die Schmetterlinge schaukeln von Blüte zu Blüte.

Jetzt im Herbst sind scharen von Vögeln die man woanders gar nicht zu Gesicht bekommt auf den Saatständen und picken die Samen auf.

Wozu dienen Blühstreifen in der Agrarlandschaft?

Blühstreifen dienen vielen Insekten als Lebensraum. Vielfältige und blütenreiche Ansaatmischungen bieten nicht nur Nahrung und Rückzugsraum für Insekten, sondern auch für Spinnen, Feldvögel und Wildtiere. Diese Nützlings Förderung bringt positive Effekte für die Feldfrüchte mit sich. Insbesondere als Untergliederung von großen Ackerflächen sind Blühstreifen nützlich. Blühstreifen verbessern die Nahrungsgrundlage von Bienen, Insekten und anderen Nützlingen.

Wie lege ich Blühstreifen an?

Im Gegensatz zu einjährigen Saatgutmischungen schaffen mehrjährige Blühstreifen ein vielfältiges und kontinuierliches Blütenangebot. Diese Mischungen setzen sich aus einjährigen und mehrjährigen Arten zusammen. Während im ersten Jahr die Einjährigen blühen, bleiben die Mehrjährigen noch im vegetativem Stadium und entwickeln sich erst im zweiten Jahr komplett.

Die wichtige Funktion von Blühstreifen als Nahrungs- und Fortpflanzungshabitat spiegelt sich in einer hohen Artenvielfalt wieder. Hierunter fallen auch viele landwirtschaftliche Nützlinge, die einen Beitrag zur biologischen Schädlingsbekämpfung leisten. Der Erhalt der Vegetationsstruktur im Winter gibt vielen Wildtieren in der Agrarlandschaft auch in der kühlen Jahreszeit ausreichend Deckung und schützt im Boden überwinternde Lebewesen vor dem Kältetod. Blühstreifen sind wichtige Rückzugslebensräume, von denen aus die angrenzenden Agrarflächen nach der Ernte wieder besiedelt werden können.

Als Erosionsschutzstreifen angelegt verhindern Blühstreifen den großflächigen Abtrag der wertvollen Bodendeckschicht.

 

Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen

 Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen

und Hessischer Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

Jagdschloß Kranichstein

 

 

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Am Sonntag, den 9. Juni 2013 versammelte sich die Bläser-Elite Deutschlands
vor der wunderschönen Kulisse des Jagdschlosses in Kranichstein um die Bundesmeisterschaft
im Jagdhornblasen in den Klassen A und G auszutragen.
Wie in den Vorjahren nahm auch die Gruppe des Hegering Ahlen daran teil,
um das Durchschnittsalter nach unten und die Frauenquote nach oben zu korrigieren.
Bereits am Vortag waren die Ahlener als Gastgruppe beim Landeswettbewerb des Landes Hessen aufgetreten,
wo sie den dritten Platz mit 957 von möglichen 975 Punkten hinter Hubertus Gießen und dem Hegering Kronsberg belegten.
Nach diesem Warm-Up am Samstag fiel leider der Bundeswettbewerb am Sonntag größtenteils ins Wasser,
sodass der Auftritt der Ahlener Bläser früh morgens um 8:30 Uhr im strömenden Regen stattfand.

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Nachmittags hatte sich das Wetter deutlich gebessert, sodass das Kürblasen,
an dem auch die Ahlener Mädels teilnahmen, bei strahlendem Sonnenschein
und halbwegs trockenem Rasen stattfinden konnte.
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Bei der anschließenden Siegerehrung
wurde die Bläsergruppe des Hegering Ahlen mit dem fünften Platz und 940 Punkten belohnt.
Sieger war wie am Samstag das Jagdhornbläserkorps Hubertus Gießen mit 962 Punkten,
dessen Mitglieder sichtlich Freude an ihrem Erfolg hatten.
Dieses Bläserkorps hat in den 90er-Jahren immer sehr erfolgreich am Bundeswettbewerb
in Kranichstein teilgenommen und vor einiger Zeit bereits den Abschied vom „Wettbewerbs-Blasen“ beschlossen.
Da der Wettbewerb allerdings zum letzten Mal in Kranichstein stattfand,
entschieden sie sich kurzerhand für ein Comeback – mit Erfolg.
Auf eine so lange Geschichte und so viele Erfolge kann das Ahlener Jagdhornbläsercorps
noch nicht zurückblicken, aber bei dem relativ jungen Durchschnittsalter
ist im wahrsten Sinne des Wortes noch Luft nach oben.

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Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen

30. Juni 2013 – Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen  in Liesborn

Der Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen fand dieses Jahr vor der grandiosen Kulisse
der mittelalterlichen Abtei mitten im Dorfgeschehen von Liesborn statt.

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 1

Der Hegering Ahlen war mit 4 Bläsercorps angereist und stellte sich mit zwei Mannschaften
in der Klasse A, mit jeweils einer Mannschaft in den Klassen B und C.

Insgesamt stellt damit der Hegering Ahlen die meisten Corps im Wettbewerb mit insgesamt
42 Bläserinnen und Bläsern aller Altersstufen vom 12 Jährigen Nachwuchsbläser
in der Bewertungsklasse C bis zum 77 Jährigen Bläser in der Bewertungsklasse A.

Bewertungsklasse C

Den Auftakt machte die Bewertungsklasse C mit 4 Gruppen

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 2 Ahlen-Dolberg-Auftritt-800

Ahlen-Dolberg Ergebnis 834 Punkte
Albersloh Ergebnis 809 Punkte
Ennigerloh-Neubeckum Ergebnis 840 Punkte
Everswinkel Ergebnis 822 Punkte

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 2 Ahlen-Dolberg-blasend-800

Somit erzielte die Gruppe Ahlen-Dolberg unter der Leitung von Günter Schweer
einen zweiten Platz mit beachtlichen 834 Punkten.

Bewertungsklasse B

Die Bewertungsklasse B folgte mit 4 Gruppen

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 4 Ahlen-Jugend-Auftritt-8002013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 5 Ahlen-Jugend-800

Ahlen Jugend Ergebnis 912 Punkte
Ostenfelde-Westkirchen Ergebnis 881 Punkte
Telgte-Westbevern Ergebnis 871 Punkte
Warendorf-Fereckenhorst-Hoetmar Ergebnis 873 Punkte

 

Kreismeister wurde mit der Phantastischen Wertung von 912 Punkten die Gruppe Ahlen-Jugend
mit Ihrem Leiter Fritz Gösslinghoff

Bewertungsklasse A

Die Klasse der Spitzenbläser in der Bewertungsklasse A traten mit 7 Gruppen an

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 5 Ahlen-I-Auftritt-800

Ahlen I Ergebnis 959 Punkte
Ahlen II Ergebnis 911 Punkte
Drensteinfurt-Walstedde Ergebnis 968 Punkte
Everswinkel Ergebnis 837 Punkte
Milte-Einen Ergebnis 940 Punkte
Oelde Ergebnis 919 Punkte
Ostenfelde-Westkirchen Ergebnis 898 Punkte

Es siegte mit traumhaften 968 von 875 möglichen Punkten die Bläser des Hegeringes Drensteinfurt-Walstedde
diese Formation hat schon in der Vergangenheit mehrfach den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen
gewonnen und bläst heute nur noch in der Gruppe A im Kreiswettbewerb, ansonsten widmen
diese sich der Krone des Jagdhornblasen der Klasse Es mit im Ton Es gestimmten Parforcehörnern.

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 6 Ahlen-I-Gruppe-800

Vizemeister wurden die Bläserinnen und Bläser der Gruppe Ahlen I unter ihrem
Leiter Dr. Adolf Schweer.mit sehr guten 959 Punkten.

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 8 Ahlen-II-Gruppe-800 2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 7 Ahlen-II-Auftritt-800

Aber auch die Gruppe Ahlen II unter ihrem Corpsleiter Fritz Gösslinghoff konnte mit dem
Ergebnis von 911 Punkten sehr zufrieden sein.

Bewertungsklasse G

In der Bewertungsklasse G trat keine Gruppe des Hegeringes Ahlen an.
aber auch hier hilft der Hegering Ahlen aus und stellt mit Johannes Pieper von den Ahlener Bläsern
den Leiter der Gruppe Enniger-Vorhelm.

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 9 Enniger-Vorhelm-Gruppe-G-800

Enniger-Vorhelm Ergebnis 895 Punkte
Liesborn Ergebnis 835 Punkte
Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar Ergebnis 935 Punkte

Ein grandioses Schauspiel und ein Hörgenuss war das Kürblasen in dem
verschiedene Bläsercorps Konzertante Stücke dem Publikum zu Gehör brachten.
Sodann folgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung.

 

Kürblasen vor der Siegerehrung

2013-06-30 Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen 10 Abschlussblasen-800

Eine Tolle Stimmung durch die Echo-Fanfahre beim Rundblasen ein gekonnter Auftritt

Der Rückhalt und Kern unserer A I Truppe unsere “ Mädels “

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Den gebührenden Abschluß konnten wir auf dem Hof Schulze Horsel
feiern und alle waren sehr zufrieden und hatten viel Sapß

Ein schöner Abschluß in gemütlicher Runde             Unsere junge Garde Kreismeister C

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Eine Treibjagd in der Bauerschaft Halene

Auftakt eher unromantisch – eine Treibjagd in der Bauerschaft Halene

von Peter Schniederjürgen, Artikel erschienen in der Ahlener Zeitung 05.11.2012

Zünftig wird zum Jagdauftakt geblasen, dann ziehen die Waidmänner zur Treibjagd. Aber ganz unromantisch beginnt das jagdliche Treiben mit der Kontrolle der Jagdscheine. „Ich erinnere an die Sicherheitsbestimmungen“, setzt Jagdherr Fritz Gößlinghoff seine Jagdkameraden erst ins Bild.

2012-11-05 Treibjagd 1.1

Dann geht’s zu Fuß kreuz und quer durchs Revier. Auf Niederwild geht die Jagd. „Doch der Besatz ist eher mager“, dämpft der Jagdherr die Erwartungen. Die sind allerdings bei der grünen Gruppe nicht allzu hoch, ein Großteil ist selbst Revierinhaber und über die Situation im Bilde. Mit Spaß, aber ohne Jägerlatein zieht die Truppe los. Eindeutig steht die Gemeinsamkeit mit den Freunden im Vordergrund und dabei auch der Blick auf die Umwelt. „Dabei können wir den Zustand unserer Blühstreifen und des Reviers beurteilen“, so Gößlinghoff.

Unterwegs mit Jägern durch die Bauerschaft Halene / Gemeinsamkeit macht‘s aus

Hase nach rechts, tönt es aus der Buschreihe. Die Jagdgesellschaft von Fritz Gößlinghoff ist auf Treibjagd. Und beste Wetterbedingungen sorgen für beste Stimmung. Die kann die Ankündigung des Jagdherrn zu Beginn (Wir werden wohl keine große Strecke erzielen, der Besatz ist nicht so üppig.) auch nicht dämpfen. Es ist sowieso weniger die Strecke, als die Gemeinsamkeit, was auf der Treibjagd den Spaß bringt, erzählt der Jagdherr auf dem Weg durch die Bauerschaft Halene.

Hier ist besonders die alte Gärtnerei der Jagdmittelpunkt. Auf dem Gelände finden die Tiere zwischen den alten Bäumen der Baumschule besten Schutz und Deckung. Wir lassen Rehwild und Fasanenhennen in Ruhe. Der Rest ist frei, umreißt Fritz Gößlinghoff die Bedingungen dieser Jagd. So eingestimmt geht‘s gemütlich los. Die Schrotflinten liegen geöffnet auf der Schulter. Langsam beziehen die Reihen ihre Aufstellung.

Eine Reihe steht, die andere treibt das Wild. Dabei besteht zwischen den einzelnen Schützen recht großzügiger Abstand. Immer wieder rufen die Jäger, die Seitenrichtung ist von größter Sicherheitsbedeutung. So vermeiden die mit Warnwesten und Hutbinden auffälligen Männer, sich gegenseitig ins Schussfeld zu laufen.

Jagd ist eine Reaktionssache. Plötzlich bricht eine Ricke, ein weibliches Reh, aus dem Gesträuch. Ricke nach links, warnt der nächststehende Schütze. So vermeiden die Jäger, dass Tiere, die nicht bejagt werden sollen, erlegt werden.

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Hier im Gesträuch hat das Wild eindeutig den Vorteil auf seiner Seite. Büchsen knallen, der Hase schlägt Haken. Ein Spurt und er hat die Schützenlinie durchbrochen. Bleibt der eben fürs nächste Jahr, schmunzelt Jagdherr Gößlinghoff.

Weiter streifen die Jäger durch das dichte Gestrüpp. Da kommt von weit rechts der Ruf Fuchs nach links. Wie ein Ruck geht es durch die Büchsenträger. Es setzt etwas wie Jagdfieber ein. Jetzt ist Aufmerksamkeit gefordert. Meister Reineke ist ein schwerer Gegner.
Für einen kurzen Augenblick ist der rotbraune Pelz auf einem Weg zu sehen. Hoch die Büchse, doch bevor der Jäger das Ziel erfasst hat, ist der schlaue Gejagte wieder im Unterholz verschwunden.

Dafür kracht am anderen Ende der Reihe ein Schuss, ein Hase hat die Reihe nicht geschafft. Hahn rechts da ist Gößlinghoff dabei. Ein scharfer Knall, ein Federgestüber und der bunte Vogel fällt vom Himmel.

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Weit über dem Treiben sammelt sich ein großer Schwarm Kraniche. Die sind zu hoch für uns, flachst einer der Jagdkameraden. Kranich schmeckt tranig, ergänzt ein zweiter. Deutsch-Drahthaar-Hündin Inka hat bereits den erlegten Fasan apportiert, der Hund bringt das Wild zu seinem Herrn.

Die Jäger wechseln die Seite. Noch mal zurück und jetzt wird die linke Seite durchkämmt. Da sitzt der Fuchs noch drin, vermutet der Revierbesitzer. Also noch tiefer durchs Gebüsch, was mit Hut und sperrigem Gewehr nicht leicht ist. Auf der Lichtung suchen wieder drei Rehe das Weite.

Doppelknall, einen Hasen hat‘s erwischt. Von Ferne tönt das Hornsignal Jagd aus. Die Jäger entladen ihre Waffen. Sicherheit wird hier großgeschrieben.

Am Ende des Feldes warten Kaffee und Kuchen. Später gibt‘s eine zweite Runde durch die Bauerschaft, aber das kann die Strecke nicht aufwerten. Sag ich doch, die Gemeinsamkeit bringt den Spaß, zwinkert der Jagdherr ganz ohne Jägerlatein.


Bläserhutabzeichen erfolgreich abgelegt!

Bläserhutabzeichen erfolgreich abgelegt!

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Nathalie Wösthoff, Niklas Wieschus, Christian Kondermann,  und Lukas Schulze Horsel

   PB221097-1920              PB221102-1920

Vor den Prüfern ist es nicht leicht aber es geht doch       Die Gruppe mit den Prüfern

PB221116-1920

Alle haben bestanden und sind glücklich über
das Bläserhutabzeichen und die Urkunde

Die Prüfung zum Erwerb des Bläserhutabzeichens konnten vor einigen Tagen vier Bläserinnen und Bläser
des Ahlener Hegeringes unter der Führung von Fritz Gösslinghoff vor der Prüfungskommission
der Kreisjägerschaft in Freckenhorst erfolgreich abschließen.

Nathalie Wösthoff, Christian Kondermann, Niklas Wieschus und Lukas Schulze Horsel
konnten jeweils im freien Vortrag der Prüfungskommission beweisen dass Sie in der Lage sind
eine Niederwildjagd mit ihren Hörnern bläserisch zu begleiten.
Gefordert werden Signale wie: Sammeln der Jäger, Aufbruch zur Jagd, Anblasen des Treibens,
Aufmunterung zum Treiben, und die Totsignale der Niederwildjagd zur Ehrung der Kreatur.
Die Prüfer bedankten sich bei der jungen Bläserin und den Bläsern
und ganz besonders bei Ihrem Ausbilder, Fritz Gößlinghoff, für die gelungene Ausbildung.

 

Hegeringschießen am Butterpatt 2012

Auch wenn zum diesjährigen Hegeringschießen am 15.09.2012 mit 17 (Vorjahr 21) aktiven Teilnehmern  weniger Schützen als erhofft nach Warendorf kamen, war es wieder eine tolle Veranstaltung.

Ob es am Pöttges- und Töttgenmarkt lag, parallel laufenden Hundeprüfungen oder andern Terminkollisionen kann nicht sicher gesagt werden. Hier bleibt es eine Aufgabe die Mitglieder hierfür zu begeistern oder von der Notwendigkeit zu überzeugen. Es waren aber neue Gesichter zu sehen. Wichtig war an dem Tag die Übungseinheit mit dem Spaßfaktor zu verbinden und weniger den Wettbewerb in den Vordergrund zu stellen. Die Verpflegung war perfekt mit Kuchen und später Würstchen mit Kartoffelsalat guten Zuspruch fanden. Auch die Kosten für die Teilnehmer waren auf das Patronengeld begrenzt und es gab aus finanzieller Sicht kein Argument nicht zu erscheinen.

Wie erwartet waren die Schütz(in)en, die erst vor gut einer Woche auf der Bundesmeisterschaft waren, ganz vorne vertreten. Benno Schulze Eckel wurde mit 334 Punkten Hegeringmeister und gleichzeitig mit 29 Tauben bester Flintenschütze. Adolf Maikowski der auf der Bundesmeisterschaft am letzten Wochenende in Garlstorf mit 327 Punkten Vizemeister in der Seniorenklasse wurde, bestätigte Punktgenau die Leistung und war mit 192 Punkten bester Kugelschütze. Nach den schwächeren Ergebnissen in Garlstorf folgten Theo Sudhoff mit 324 Punkten und Michaela Scholle 316 Punkten. M. Scholle erzielte mit 191 Punkten das zweitbeste Kugelergebnis vor den punktgleich liegenden Benno Schulze Eckel und Theo Sudhoff (beide 189).

Alle die noch einen Nachweis der Schießleistung für Drückjagden benötigten konnten ihre Bestätigung gleich mitnehmen.

Schwieriger wurde die Vergabe der Drückjagdmedaille. Die anwesenden Schützen hatten häufig schon die Silberne Schießleistungsnadel (260 Punkte) und vielen daher aus der Wertung. In diesem Jahr ging die Drückjagdkette nach Prüfung aller Ergebnisse letztendlich an Heinz Untied vor Stefan Schwemmer und Patrick Orzechowski. Für das kommende Jahr hoffen wir natürlich auf mehr Beteiligung. Die waidgerechte Jagd auf flüchtendes Wild mit der Kugel bedarf ausreichend Übung. Gerade aus diesem Grund ist diese Disziplin inzwischen fester Bestandteil der Jungjägerprüfung. Man sieht aber auch dass es mit etwas Übung in kurzer Zeit zu sehr guten Ergebnissen kommen kann.

2012-09-15 Hegeringsschießen am Butterpatt 1 Collage-800

Einzelergebnisse:

Drückjagdmedaille (Wertung für Schützen bis Leistungsnadel in Bronze):

Dr. Heinrich Untiedt, 2) Stefan Schwemmer, 3) Patrick Orzechowski

Flinte (Einzelwertung):

B. Schulze-Eckel (29), 2) T. Sudhoff (27), A. Maikowski (27)

Büchse: A.Maikowski 192, M. Scholle 191, B. Schulze Eckel + T. Sudhoff je 189

Hegeringsmeister (Gesamtwertung):

B. Schulze-Eckel (334), 2) A. Maikowski (327), 3) T. Sudhoff (324), M. Scholle (316

DJV Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

DJV Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen in Garlstorf (Hamburg) vom 05.09.-08.09.2012

Skeetanlage Garlsdorf

Mit 6 Schützinnen und Schützen waren Ahlener Jagdschütz(in)en des Hegering Ahlen bei der
DJV Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen in Garlsdorf bei Hamburg vertreten.

Allein die Qualifikation zur Teilnahme ist schon ein Erfolg.

Die Teilnehmer am Kugelstand

Eine ganz besondere Leistung gelang Adolf Maikowski in dem er Bundesmeister im letzten Jahr wurde nun in der Seniorenklasse Zweiter wurde. Als zweitbester in der Wurfscheibenwertung und 182 in der Kugel, konnte er sich wieder auf das Treppchen absetzen. Mit 327 Punkten lag er nur einen Punkt hinter dem Bundesmeister der Seniorenklasse im jagdlichen Schießen.

Maikowski 1 Maikowski

Auf jeden Fall gratuliert der Hegering allen Teilnehmern für diese hervorragenden Leistungen