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Bläser des Hegeringes Landesmeister & Vizemeister

Hegering Ahlen Landesmeister & Vizemeister beim Landeswettbewerb im Jagdhornblasen 2014 in Brühl

 

Jagdhornbläser des Hegeringes Ahlen feiern große Erfolge beim Landeswettbewerb am Schloß Augustusburg in Brühl:
Landesmeister in Wertungsklasse „A“
Vizemeister in Wertungsklasse „B“
Platz 8 in Wertungsklasse „C“

In Brasilien rollt der Ball und Deutschland hofft mit seinem Team auf den Titel. Doch auch andernorts kämpfen Mannschaften in der sengenden Sonne um Punkte und Meistertitel. Und so stand am vergangenen Wochenende eine Mannschaft in weißen Trikots auf dem Platz, auf der Brust ein Logo mit einem Jagdhorn:  „Brühl statt Brasilien“ hieß es für die Jagdhornbläser des Hegering Ahlen. Denn dort, vor der beeindruckenden Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss Augustusburg, fand der 29. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen statt.

Über 100 Jagdhornbläsergruppen mit mehr als 1.500 Teilnehmern stellten sich dem Wettbewerb in fünf Wertungsklassen. Die Ahlener waren in den drei Wertungsklassen A, B und C mit jeweils einer Mannschaft vertreten. In diesen drei Klassen werden Jagdsignale im dem bekannten Fürst-Pless-Horn in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad gefordert, angefangen von der Klasse C (einfache Signale, Klasse für Jugendgruppen und Anfänger) über die Klasse B (Fortgeschrittene) bis hin zur höchsten Wertungsklasse A, in der zusätzlich zu den Signalen ein konzertantes Pflichtwahlstück gefordert wird. Daneben gibt es noch die Klasse G (Fürst-Pless-Hörner mit Parforcehörnern gemischt) und die Klasse Es für reine Parforcehorngruppen in der Stimmlage Es).

Den Anfang machte am Samstag die Klasse C, in der die Ahlener mit der Gruppe „Ahlen Dolberg“ unter der Leitung von Günter Schweer an den Start gingen. 27 Gruppen aus ganz NRW waren hier vertreten. Jedes Bläserkorps muss dabei eine Gruppe von 5 Jagdsignalen vortragen, die von einem Richterkollegium von 5 erfahrenen Wertungsrichtern aus ganz Deutschland bewertet werden. In jedem Signal wird die beste und die schlechteste Bewertung gestrichen, sodass jeweils drei Wertungen in das Ergebnis einfließen. Welche fünf Jagdsignale zu blasen sind erfahren die Teilnehmer dabei erst kurz vor ihrem Auftritt. Lediglich ein Signal ist für alle Teilnehmer einer Wertungsklasse gleich, damit eine bessere Vergleichbarkeit gegeben ist. In der Klasse C ist dies „Fuchs tot“. Bewertet wird der notengerechte Vortrag mit bis zu 30 Punkten, die Tonreinheit mit ebenfalls bis zu 30 Punkten und der Gesamteindruck der Bläsergruppe mit bis zu 5 Punkten. Die Gruppe unter dem Leiter Günter Schweer mit den Bläsern Günter Schweer, Tanja Kleikamp, Maria Kolekta, Melanie Quante, Steffen Schellhase, Christa Vieth, Rainer Bäuerle, Christian und Tanja Wösthoff musste die Signale „Aufbruch zur Jagd, Treiber in den Kessel, Fuchs tot, Hase tot und Aufmunterung zum Treiben“ …. vortragen. Nach Ihrem Vortrag hieß es warten bis zum Nachmittag, denn erst zum Ende des ersten Wettkampftages wurden die Ergebnisse der drei Wertungsklassen C, B, und Es bekannt gegeben.DSC06963-1920

 

Direkt im Anschluss an die Klasse C begann die fortgeschrittene Wertungsklasse B mit ebenfalls 27 Teilnehmern, in der die Gruppe Ahlen Jugend zum ersten Mal auf Landesebene antrat. Beim letzten Landeswettbewerb war die Jugendgruppe unter der Leitung von Fritz Gößlinghoff in der Klasse C Vizemeister geworden und somit in die höhere Wertungsklasse aufgestiegen. Nach einer letzten Konzentrationsübung im Schlosspark lautete für die neun Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren und ihren Leiter die Aufgabe: „Begrüßung“, „Fuchs tot“,  „Kaninchen tot“, „Aufmunterung zum Treiben“, und „Jagd vorbei“. Nachdem die „Begrüßung“ – das längste Jagdsignal überhaupt und zudem vierstimmig – bewältigt war löste sich die Anspannung und die Gruppe zeigte sich so gut in Form, dass man sich nach dem Auftritt noch zum Kürblasen anmeldete, bei dem mit konzertanten Stücken die Wartezeit bis zur Siegerehrung zu einem echten Höhepunkt der Veranstaltung wird. Hier konnte die Gruppe mit den Bläsern Fritz Gößlinghoff, Christian und Julia Kondermann, Sophie Schlotböller, Katrin, Barbara und Lukas Schulze Horsel, Henrik Vieth, Niklas Wischhues und Nathalie Wösthoff mit den Vortragsstücken „Auf, auf, zum Fröhlichen Jagen“ und der „Echofanfare“ eindrucksvoll unter Beweis stellen, das man mit Jagdhörnern nicht nur Jäger begeistern kann.DSC06944-1920

 

Doch schließlich wurde es spannend, als Landesbläserobmann Josef Füchtenkord die Ergebnisse verkündete, wie gewohnt vom letzten Platz aufsteigend. Es dauerte lange, bis zum ersten Mal Ahlen aufgerufen wurde: Mit  877 Punkten und Platz 8 von 27 Gruppen landete „Ahlen Dolberg“ in Klasse C im oberen Tabellenfeld, sehr zur Freude von Bläsern und mitgereisten Ahlener Fans. Doch es sollte noch besser kommen: In der Klasse B waren am Ende nur noch zwei Gruppen übrig: Ahlen Jugend und Ostenfelde-Westkirchen. Ein „Doppelsieg“ für den Kreis Warendorf stand somit bereits fest. Am Ende waren die Bläser aus Ostenfelde einen Wimpernschlag vorne: 909 Punkte gegenüber 907 Punkten für die Ahlener Jugend. Der Aufsteiger aus der Klasse C ist auf Anhieb an nahezu der gesamten Klasse B vorbeigezogen und hat 25 Wettbewerber hinter sich gelassen!
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Ein Grund zum Feiern und verdienter Lohn für viele aufreibende  Übungsstunden.

Der erste Wettbewerbstag ging also mit zwei Erfolgserlebnissen zu Ende. Doch eine Gruppe musste ja noch ran: die Klasse A, höchste Wertungsklasse für Fürst-Pless-Hörner, starte erst am Sonntag. Nur 18 Gruppen aus NRW trauten sich dieses Niveau zu, was auch daran liegt, dass hier neben Jagdsignalen ein konzertantes Selbstwahlstück gefordert wird. Einige Bläserkorps haben sich daher in die Klasse B zurücksetzen lassen – was die Leistung der Jugendgruppe dort nochmals unterstreicht.

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Doch die Ahlener Bläser um Ihren musikalischen Leiter Dr. Adolf Schweer ließen sich davon natürlich nicht abschrecken, schließlich ging man als Titelverteidiger ins Rennen. Und doch war die Gruppe in der Besetzung Dr. Adolf Schweer, Johanna und Helena Geisthoff, Fritz Gößlinghoff, Kornelia, Carina und Sarah Kulke, Lena Linhoff, Niels Lütkehaus,  Günter und Susanne Schweer sowie Theo Sudhoff ihres erneuten Sieges nicht sicher. Denn bei diesem Wettbewerb trat der mehrfache Landessieger und Bundessieger  Hegering Drensteinfurt-Walstedde wieder an.

Kurz vor dem Auftritt der Ahlener legten die Drensteinfurter um Leiter Günther Lunemann einen wahrlich meisterlichen Auftritt hin. Skeptische Blicke bei den Ahlenern: würden man da mithalten können? Wenige Minuten später stand der Hegering Ahlen an selber Stelle. „Das hohe Wecken“, „Bär tot“, „Reh tot“, „Blatt schlagen“ und als Selbstwahlstück „Auf, auf, zum fröhlichen Jagen“, so lautete das Programm der Ahlener Bläser. Nach dem Auftritt wurden dann Tonmitschnitte analysiert, gefachsimpelt und getippt – ganz ähnlich wie beim Fußball. Und nach Stunden der Ungewissheit standen am Ende wieder zwei Mannschaften an der Spitze, wieder beide aus dem Kreis Warendorf: Ahlen und Drensteinfurt. Landesobmann Füchtenkord machte es wieder spannend. Und dann verkündete er das unerwartete Kuriosum: Beide Bläsergruppen waren exakt Punktgleich mit 953 Punkten und sind somit beide Landesmeister der Klasse A.

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In freundschaftlichem Miteinander haben die Ahlener mit einigen ihrer Drensteinfurter Kollegen auf den Doppelsieg angestoßen, bevor ein langes und anstrengendes Wettbewerbswochenende zu Ende ging und man sich auf den Weg zurück von Brühl ins Münsterland machte.

 

Hegering zeigt Flagge beim „Fest der Kulturen“

Hegering mit dem „Lernort Natur“ zeigt Flagge beim „Fest der Kulturen“

Beim Fest der Kulturen am Paritätischen Zentrum war auch der Hegering Ahlen vertreten mit der rollenden Waldschule als Lernort Natur. Die Besucher konnten sich hier die Tiere anschauen, die Sie meistens nie zu Gesicht bekommen. Aber es werden in dem Lernort Natur nur Tiere und Vögel ausgestellt, die in Deutschland beheimatet sind und bis auf das Murmeltier, den Auerhahn, den Birkhahn, und den Haselhahn sind auch alle Tiere auch in unserer Gegend heimisch. Die Festbesucher und besonders unsere Mitbürger mit ausländischen Wurzeln waren an den Exponaten sehr interessiert. Es wurde sehr intensiv auf die Präparate reagiert und die Besucher nutzten gerne und mit Erstaunen die verschiedenen Felle der Tiere anzufassen. Die Fragen der Festbesucher wurden tief und intensiv beantwortet und es ergaben sich komplexe Gespräche um die Tierwelt unserer und der Heimat der Teilnehmer. Ganz besonders im Mittelpunkt der Kinder und Jugendlichen standen  die Ausstellungsstücke und sie konnten kaum genug davon bekommen einmal ein Fell oder einen Vogel anzufassen. Es war nicht nur ein buntes Fest, sondern auch eine Bereicherung und ein wichtiger Baustein zum Begreifen unserer Umwelt den wir mit unserem Lernort Natur gezeigt und geschaffen haben.DSC00038-1920

 

Waldschule besucht Marienkindergarten

Glänzende Kinderaugen erwarteten am Donnerstag schon die Rollende Waldschule als diese vor den Marienkindergarten vorfährt. Denn es ist immer wieder eine besondere Freude bei den Kindern wenn die Rollende-Waldschule anrückt.
Am 5. Juni  war es so am Marienkindergarten wieder soweitDSC06935-1920


 Die Kinder des Kindergartens  sammelten sich in einzelnen Gruppen um den Wagen mit den vielen Präparaten und Schaustücken um hier die Fauna der heimischen

Lebensräume eindrucksvoll bewundern zu können. Auf dem Wagen präsentierte Heinz Wallmeier vom Hegering Ahlen an Hand der Präparate die Heimische Tier und Vogelwelt. Wobei es manche Eigenarten, Verhaltensweisen, Lebensräume und Naturzusammenhänge zu erklären gab die zum Staunen anregten und von den Erzieherinnen und Kindern begierig aufgenommen wurden.


Sodann wechselten die Gruppen in das Foyer des Kindergartens. Hier wartet Martin Sievers von der Kreisjägerschaft Warendorf  inmitten der Felle, also Decken der Tiere im Sommer- und Winterfell und von Jungtieren oder Ausgewachsenen. In der sehr eindrucksvollen Sammlung sind auch die verschiedensten Schädel, Gewölle und sogar Losung enthalten. DSC06927-1920Die Samen, Rinde und das Holz der Waldbäume werden von Ihm spannend erklärt und so manche Jägergeschichte um Tiere und Wald und die Jagd luchsen die Kinder Ihm ab. Und auch  die spannenden Themen die sich um die Tiere der freien Wildbahn ergeben.
Fasziniert lauschen nicht nur die Kinder den Ausführungen über Gewölle, Felle und
Verhaltensweisen der Tiere und Vögel. Die Vermittlung von Naturwissen setzt auch noch so manche Erzieherin  in Erstaunen und lässt die Münder der Kinder offen stehen. Alle waren sich einig das muss wiederholt werden.

Wir jedenfalls kommen gerne wieder.


Hegeringmeisterschaft 2014

Hegeringmeisterschaft 2014

In diesem Jahr hat der Hegering einmal etwas neues ausprobiert und es hat gut geklappt.

Es wurden am 17. Mai die beiden sonst getrennt durchgeführten Wettbewerbe der Ferdinand Koch Preis und das Hegeringschießen vereinigt, zur Hegeringmeisterschaft.
Als erfreulichstes Resultat konnte zu diesem Termin die Teilnehmerzahl überzeugen, es konnten 23 Teilnehmer an den Wettbewerben gemeldet werden.

Der Wettbewerb umfasste folgende Disziplinen:

Einzelwettbewerb zur Ermittlung der Hegeringmeisters Ahlen, in Anlehnung an die
DJV Schießvorschrift 01.03.2011. 20 Schuß Kugel auf die DJV-Wildscheiben 1,2,3,5.

Drückjagdmedaille laufender Keiler (beide Laufrichtungen 5 Schuß). Es wurden nur
Schützen gewertet die bisher noch keine Schießleistungsnadel in Silber errungen haben.

Ferdinand Koch Preis. Gewertet werden 15 Wurfscheiben Trap in Altersklassen, bis
Jahrgang 1959 offene Klasse und älter Seniorenklasse.

Dieser Wettbewerb wurde schon zum zum 52.ten mal das Schießen um den Ferdinand Koch Preis aus. Als Training und Vorbereitung
auf die Jagd mit der Flinte wird dieses Schießen bereits seit 1963 ausgetragen.
Von Ferdinand Koch wurde der Wanderpreis gestiftet und seither auf der Anlage
„Koch im Linnenfeld“ ausgetragen. Nach seinem Tod unterstützte uns Frau Emonts
mit Ihrem Einverständnis zur Nutzung der Wurfscheibenanlage.  Leider ist Frau Emonts im Frühjahr 2013 verstorben. Wir haben sie heute vermisst.
Jedoch bleibt sie durch Ihre großzügige Unterstützung und über diese Veranstaltung
bei uns im Hegering immer in bleibender Erinnerung.

Zum Abschluß erfolgt das beliebte Monte Carlo Schießen um eine Kiste Munition.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Hegeringmeisterschaft  Gesamt         Ulli Schendel 298 Punkte
Herbert Winkelströter 296 Punkte
Theo Sudhoff 295 Punkte

Hegeringmeisterschaft Kugel          Horst Schenkel 187 Ringe
Michaela Scholle 182 Ringe
Benno Schulze Eckel 178 Ringe

Ferdinand Koch Preis Senioren       Herbert Winkelströter 13/1 Wurfscheiben
Hennes Wösthoff 13/3 W
Horst Schenkel 13/4 W

Ferdinand Koch Preis Junioren       Ulli Schendel  14/3 Wurfscheiben
Theo Sudhoff 13/3 W
Patrick Sunderkemper 12/1 W

Drückjagdplakette                                   Tim Licht

Monte Carlo Schießen                            Benno Schulze Eckel

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Es gratulierten Hegeringleiter Huberlus Ruhmann links, Schießleiet Theo Sudhoff mitte und Stellvertretender Hegringleiter Heinz Wallmeier rechts den Siegern von Links, Tim Licht Drückjagdmedaille, Herbert Winkelströter Kochpreis, Ulli Schendel Hegeringmeister, Benno Schulze Eckel Monte-Carlo 

 


Hegering fördert den Naturschutz

Hegering fördert den Naturschutz

Wie jedes Jahr, so fand auch in diesem Frühling die Verteilung von Saatgut durch den Hegering Ahlen statt.
Dadurch fördert der Hegering aktiv die Anlage von Flächen, auf denen Wild natürliche Lebensräume findet.
In diesem Jahr wurde das Saatgut erstmals auf dem Hof Wösthoff in Guissen ausgegeben.
Tanja Wösthoff (Obfrau für Naturschutz im Hegering Ahlen) verteilte sage

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und schreibe 970 kg Saatgut an die Revier-Inhaber und stellte hierfür dankenswerter Weise ihre Zeit sowie den Hof der Familie zur Verfügung.

Die Saatgutmischung – entwickelt durch Vorstandsmitglied Herbert Winkelströter – enthält alles, was Wild, Vögel und Insekten lieben: Gelbsenf, Ölrettich, Phacelia, Buchweizen, Rotklee und vieles mehr.
Hiermit werden nun in den nächsten Tagen rund um Ahlen 280.000 qm – das ist eine Fläche von 28 Fußball-Feldern – Rückzugsgebiete für frei lebende Tiere geschaffen.
Diese Flächen dienen den Tieren als Wildschutz- und sowie als Bienenweide, Brut- und Aufzuchtsflächen.

In diesem Zusammenhang möchte der Hegering noch einmal eindringlich an alle Hundehalter appellieren: Bitte führen Sie Ihre Vierbeiner gerade jetzt – im Frühling – auch im Außenbereich ausschließlich an der Leine!
Die Natur ist jetzt eine Kinderstube, und stöbernde Hunde können da ganz empfindlich stören und großen Schaden anrichten!

Jahres Hauptversammlung Hegering Ahlen 19.03.2014

Nachdem der komplette Hegeringvorstand eine Wette aus der Jahreshauptversammlung des jahres 2013 von Dr. Walter Mentrup mit dem Signal  „Sammeln der Jäger“ eröffnete, traten die Bläserinnen und Bläser der Gruppe    unter ihrem Corpsleiter        mit der Begrüßung auf.

Zur Freude der Versammlung marschierte die jüngste Bläsergruppe des Hegeringes Ahlen unter ihrer Leiterin Sarah Kulke ein. Diese jüngste Gruppe besetzt mit 12 Nachwuchsbläsern im Alter  von 6 bis 10 Jahren gaben einen Einblick ihres Könnenes und Ernteten  großem Applaus. Der  Obmann für das jagdliche Brauchtum Fritz Gösslinghoff  bedankte sich bei der Ausbilderin und Corpsleiterin Sarah Kulke für Ihr großes Engagement, mit einem Gutschein.

Vor dem vollbesetzten Saal im Lokal Quante begrüßte der Hegeringleiter Norbert Deitermann alle Anwesenden und ließ die Toten  „ Anni Emons und Carl Holtermann“,  mit „Jagd vorbei und Halali“  Ehren.

Sodann eröffnete  Norbert Deitermann die JHV.
Zur Überraschung aller Teilnehmer Bedankte sich Deitermann beim Vorstand und den Mitgliedern für Ihre geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und das Zahlreiche Erscheinen, legte aber den Vorsitz und die Arbeit im Vorstand nieder. Er begründete diesen Schritt mit den Worten,“ Ich konnte mir bei Übernahme des Amtes nicht vorstellen, welche Arbeit und Zeitaufwand damit verbunden ist“. Ich kann aus meiner erst seit kurzem aufzubauenden Selbstständigen Beruflichen Existenz diese Vorsitzendenarbeit nicht mehr leisten. Ich bedanke mich für Euer Verständnis und wünsche dem Vorstand alles Gute weiterhin.

Der zweite Vorsitzende Hubertus Ruhmann übernahm die Leitung der Versammlung und bedanke sich bei dem ausgeschiedenen ehemaligen Vorsitzenden Norbert Deitermann für seine geleistete Arbeit und wünschte Ihm alles Gute und viel Glück.

Anschließend übergab er das Wort an den Kassierer  André Lackamp. Der Kassierer gab der Versammlung einen ausführlichen, vertieften Bericht über die Kassenlage und die vergangene Kassenführung. Es schloss sich der Bericht der Kassenprüfer an, die eine ordnungsgemäße Kassenführung festgestellt haben und der Versammlung die Entlastung des Vorstandes vorschlugen.

Die Versammlung entlastete den Vorstand und damit auch den ehemaligen Kassierer und Vorsitzenden, Norbert Deitermann, einstimmig.
„Wir praktizieren in zahllosen Aktionen nachhaltigen Umweltschutz,
denn Jagen ist deutlich mehr als Beute machen“, verdeutlichte Gabiele Mackenberg.
Damit sprach sie nicht nur dem Ahlener Hegeringsleiter Hubertus Ruhmann aus dem Herzen. Das definiert auch die Ziele des Hegerings für das laufende Jahr. Frau Mackenberg überbrachte nicht nur Grüße der KJS und des LJV. Sie verdeutlichte, dass es Anzeichen für die Ursache des extremen Niederwildschwundes gibt. Gemeinsam mit dem Hegeringleiter ehrte Sie die langjährigen Mitglieder, Rolf Ossenbrügge für 60 Jahre Mitgliedschaft, Fredi Brockmann für 50 Jahre und Elisabeth Winkelmann sowie Heinrich Winkelmann beide für 25 Jahre Mitgliedschaft konnen leider aus Krankheits- und beruflichen Gründen nicht anwesend sein.

Am Donnerstag 4. September, bittet Försterin Diethild Nordhues-Heese zum Walderlebnistag in der Langst um Unterstützung,
da brauchen wir mehr als ein Dutzend Jäger“, forderte Ruhmannr seine Jagdkameraden auf. Schnell war die Gruppeaus der Versammlung  beisammen. Frau Nordhues-Heese kann sich für diese überaus positive Aktion mit Kindern der 4. Jahrgänge der Ahlener Grundschulen über jeweils eine Spende von 500 €der Sparkasse Münsterland-Ost und 100 € von dem Hegeringmitglied Julian Gebhardt freuen. Der Walderlebnistag für die ca. 300 Schulkinder ist betitelt mit, „Wald erleben mit allen Sinnen“.

Auch wird der Hegering zukünftig mehr an die Öffentlichkeit gehen. „Das öffentliche Bild des Jägers ist besser als vor ein paar Jahren, aber noch deutlich verbesse­rungswürdig“, machte der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, Heinz Wallmeier, klar. So sind die Hegering- Mitglieder mit dem Einsähen von Blühstreifen an Feldern und der Pflege von traditionellen Hecken, typisch für das Münsterland. sowie der Anlage von Biotopen und Wildäsungsflächen sehr aktiv. Weiterhin konnte Er sich auf die außerordentlich gute Resonanz für die eingesandten Berichte in den heimischen Zeitungen freuen. Es konnte sogar vier mal erreicht werden einen größeren Bericht im  „Rheinisch Westfälischen Jäger“ unter zu bringen.

Es folgten die weiteren Berichte der einzelnen Obleute des Hegerings. Von den Jagdhornblä­sern über das Jagd- und Gebrauchshundewesen bis zum Schießwesen konnten die Ahlener große Erfolge verzeichnen. So gewannen die Jagdhornbläser mehrere Kreismeister Titel.

Naturschutz liegt in den Händen der Obfrau Tanja Wösthoff.  In der zurückliegenden Periode hat sich Frau Wösthoff einen exzellenten Ruf erarbeitet als Referentin über Naturschutz, Verbesserung der Nist- und Brutsituation unserer heimischen Vögel und Ansehen der Jäger. Sie hat schon mehrere Seminare an den Grund und weiterführenden Schulen gestaltet, zumeist mit dem Falkner, Michael Denno und der Fretchenführerin, Alexa Denno. Diese Seminare kommen so gut an, dass bei der Fritz Winter Gesamtschule eine Natur-AG auf den Lehrplan gesetzt wurde.

Über die Mitgliederentwicklung konnte Schriftführer Peter Scholz Positives berichten: „Wir haben einen leicht ansteigenden Mitgliederstand von 284. Im vergangen Jahr kamen sechs neue Mitglieder dazu.“

Weiterer Höhepunkt der Tagesordnung war die Bewertung und Vergabe der Hegemedaillen, die Honorierung der Trophäen.. „Die Sollzahlen des Abschusses von Böcken haben wir nicht ganz erreicht, es fehlen noch Meldungen einiger Reviere“, kritisierte der Sprecher der Trophäen Bewertungs  Komission Theo Sudhoff. Dennoch lag eine ansehnliche Strecke kapitaler Rehböcke für die Auswahl bereit. So wurden die ältesten  Gehörne mit den Hegemedaillen honoriert. Gold für Antonius Menke, Silber für Dr. Heinrich Untiet, und Bronze für Heinrich Heimann.

Der  Leiter der untere Jagdbehörde im Kreis Warendorf, Franz Josef Naber hat einen Beitrag über die Bejagung, Kirrung und Fütterung von Wildtieren in Bild und Wort in sehr anschaulicher Form den Versammelten vor Augen geführt.

Umrahmt wurde die Mit­gliederversammlung von den so erfolgreichen Jagd­hornbläsern, die mehrfach eine Probe ihres Könnens lieferten.